MITTWOCH, 24. JUNI 2026, 19.00 Uhr

Vortrag von Martin Baus, M.A. (Siebenpfeiffer-Stiftung Homburg) &

Dipl. Ing. Klaus Meissner (Industriehistoriker Zweibrücken)

 

Sie war das „schwerste Geschütz“, mit dem die demokratische Opposition in der Pfalz der reaktionären Obrigkeit die Stirn bot: die Druckerpresse. Als eines der wenigen authentischen Zeugnisse jener stürmischen Zeit zwischen 1830 und 1832, als Homburg und Zweibrücken zum Zentrum der deutschen Freiheitsbewegung im Vorfeld des Hambacher Fests avancierten, hat sich im Foyer des Siebenpfeiffer-Hauses eine jener Maschinen erhalten, auf denen der Journalist Johann Georg August Wirth in Homburg zumindest zeitweise seine liberale Zeitung „Deutsche Tribüne“ produzierte. Es handelt sich um eine Presse vom Typ „Stanhope“, die von 1828 an im Werk von „Mechanikus“ Christian Dingler in Zweibrücken gebaut und von ihm stetig verbessert wurde. Die Bedeutung der Druckerpresse im Zusammenhang mit den politischen Ereignissen im Vorfeld des Hambacher Festes wird Martin Baus erläutern. Dipl. Ing. Klaus Meissner, der sich intensiv mit der technischen Entwicklung von Druckerpressen befasst, wird auf die Funktionsweise und die fortlaufenden Verbesserungen eingehen.

Der Vortrag findet im LANDESARCHIV SPEYER, OTTO-MAYER-STR. 9, 67346 SPEYER statt. Der Eintritt ist frei.